Meilenfresser

Gestern Abend, ca. 20 Uhr, kurz vor Neuschanz war es soweit: Mein treuer vierrädriger Gefährte knackte die 200.000-Kilometer-Marke! Und ein wenig fühlte ich mich wie Al Bundy, der mit seinem 3-Millionen-Meilen-Dodge Kultstatus erlangte. Mich begrüßte am Fahrtziel leider keine Gewinn-Jury, um mir die Schlüssel für eine chice, teure Nobel-Limousine zu überreichen. Doch etwas Luft ist ja noch - und wenn ich die Karre die letzten 2,5 Millionen Meilen eigenhändig schieben müsste!
 

Jugendlich?

Der Tag hat einen Sinn bekommen: Mit fast 40 Lenzen auf dem Buckel musste ich mich eben doch tatsächlich beim MedienMarkt ausweisen, um eine FSK 18-DVD erstehen zu können. Was sich der selbst nicht mehr so knackige Verkäufer dabei wohl gedacht hat? Ein Sadist...
 

Stöckchen

Der Mario hat mir ein "Stöckchen" zugeworfen. Daran werde ich jetzt erstmal ein wenig "knabbern":

  1. Welche aus jetziger Sicht geniale Band (Musiker, Interpret...) hast du erst vor kurzem kennengelernt? Kennengelernt - im Sinne von persönlich getroffen? Das wird schwierig. "Silbermond" als genial zu bezeichnen, wäre schon etwas vermessen ;-) Wenn "kennengelernt", aber auch "für sich entdeckt" bedeutet, dann eindeutig: Muse! Die sind in den ersten Jahren völlig an mir vorbeigegangen, bis ich dann mal ihr kongeniales Album "Absolution" in die Hände bekam. Eine Offenbarung! Jetzt bin ich bekennender Fan - und hoffe, ich schaff´s am 16. November zum Konzert nach Kölle.
  2. Welches Lied ist so schön, dass du schreien magst? 
    Da sind wir wieder bei "Muse": "Ruled by secrecy". Einfach traumhaft melancholisch - genau das richtige für lange Nächte.
  3. Welche Band (Musiker, Interpret...) hörst du, die (...) sonst absolut nicht zu deinem Musik-Geschmack passt?
    Jonhny Cash! Der gute Mann ist auch so eine Spätentdeckung von mir. Durch den ultraharten Zombie-Schinken "Dawn of the Dead" bin ich auf den Hammer-Track "The Man comes around" gestoßen, eines von Cashs´ Spätwerken.

So, jetzt werf´ ich mein Stöckchen, und lade ein in die wundersame Welt des Films:

 1. Bei welchem Film sind Dir zuletzt die Tränen gekommen und warum?

2. Welche Eingangssequenz eines Filmes ging Dir zuletzt nicht mehr aus dem Kopf?

3. Bei welchen Film hast Du zuletzt das Kino vorzeitig verlassen?


Das Stöckchen kann sich gerne jede/r nehmen, aber ich denke, der Termo würde seine Freude daran haben.

 

Das Rätsel um den Reiter...

...ist gelöst. Dank Hinnis Recherche-Einsatz ist jetzt klar: bei dem Standbild handelt es sich tatsächlich um einen Vorboten der Dollart-Gedenkveranstaltungen im September. Die Figur wird in ein Theater-Spektakel eingebunden, das auf einem Boot stattfindet. Was ich höchst spannend finde: in meinem neuen Buch "Dollartgold" (erscheint Anfang September) spielt ein solcher Reiter in einer Kurzgeschichte ebenfalls eine wichtige Rolle. Das ist ja fast schon prophetisch. Wie unheimlich...schön....
 

Der seltsame Reiter

 default
Foto: Hanken

Bei unserem kleinen Angel-Tripp vor einigen Tagen haben wir nicht nur den Köderhaken, sondern auch die Seele ausgiebig baumeln lassen. Naturidylle pur - die absolute Ruhe wurde nur vom Geschrei der Wildgänse und dem leisen Zerplatzen der Bratwürstchen auf dem Grill unterbrochen. Wiederholenswert!
In einer kleinen Fisch-Pause sind wir über den nahen Deich gekraxelt und konnten den Sonnenuntergang am Dollart genießen. Unbezahlbar! Dabei entdeckten wir dann auch diese etwas seltsame Reiter-Statue, die dort auf einem Hügel thront, den Blick fest auf den Dollart gerichtet. Im ersten Moment dachten wir spontan an Don Quichote. Ist es das Werk eines Aktionskünstlers, der damit gegen die Offshore-Windmühlen an der Küste protestieren will? Stutzig hat mich nur die Sense in der Hand des Reiters gemacht. Gevatter Tod hoch zu Roß? Dann könnte das Kunstwerk ein Vorbote des Sturmflut-Gedenkens im September sein. Vielleicht ist es auch nur ein Wellenreiter... 

 

 
Über mich
21Publish - Cooperative Publishing