Dollartgold in Dyksterhusen

Anlässlich der Gedenkveranstaltung zum 500. Jahrestag der Cosmas- und Damianflut werde ich am Samstag, 26. September, auf der Bohrinsel in Dyksterhusen sein, um mir das Schauspiel "Een Lücht för elke Dörp" anzusehen (Beginn: ca. 20.45 Uhr). Der Pogumer Arbeitskreis hat mir dankenswerterweise die Möglichkeit gegeben, vor Ort (wahrscheinlich in einem Zelt) die Bücher "Dollartgold", "Über den Straßen von Torum" (von Joost Kirchhoff) und "Das verlorene Land" anzubieten. Ich freue mich auf viele interessante Gespräche mit Stand-Besuchern und werde gegen 18 Uhr vor Ort sein.
 

Glänzende Gold-Premiere

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Der Dollartprophet. Foto: T. Mentrup (RZ) 

Na, das war mal ein Abend...
Hier nun das längst überfällige Resümee der Dollartgold-Lesung. Premieren sind immer ein Grund für extremes Lampenfieber. In diesem Fall gab es gleich drei Premieren: Erste Lesung in der neuen Mediothek, erste Vorstellung meines Buches und Programms "Dollartgold" und meine erste Lesung in Bunde überhaupt. Also doppelt und dreifach Grund, aufgeregt zu sein. Aber Bunde hat mich nicht hängen gelassen. Eine spitzen Resonanz (90 Besucher sind für eine Lokal-Lesung fast schon Wembley-Verhältnisse) und tolle Rahmenbedingungen (das Mediothek-Team hat klasse Vorarbeit geleistet!) machten diesen Abend ganz speziell für mich.

Zum Programm: ich hatte, ehrlich gesagt, etwas Bammel, ob viele Zuhörer nicht mit falschen Erwartungen zur Lesung kamen. Was in der Ankündigung vielleicht nach einer gediegenen Märchenstunde bei Kerzenschein klang, sollte tatsächlich ein apokalyptischer Abend werden, in dem die Sagen nur einen kleinen Kern bildeten. Und statt Kerzenschein gab es jede Menge Höllenfeuer... In der Rolle des düsteren Dollartpropheten (wie hat Euch mein Outfit gefallen??) unternahm ich einen Streifzug durch ein Land am Abgrund.

Das Echo nach der Lesung hat mich schlichtweg umgehauen. Am Sonntag bekam ich noch eine nette Mail von zwei Zuhörern, die den Rheiderland-Urlaub mit meiner Lesung ausklingen ließen. Ich denke, ich darf aus Ihrer Mail kurz zitieren: "Wir, als Nicht - Ostfriesen, hatten natürlich Anfangs unsere Bedenken: Wird er plattdeutsch lesen, verstehen wir überhaupt worum es geht? Aber unsere Bedenken wurden ja dann ganz schnell aus dem Weg geräumt und wir haben andächtig und fasziniert gelauscht. Wir hätten gerne die ganze Nacht zugehört :-)" Vielen Dank! Darüber habe ich mich sehr gefreut!

Noch eine kurze Erklärung zu der inzwischen häufig gestellten Frage nach der Sage von Torum. In meiner Lesung findet sich der Hinweis auf ein Menschenopfer, das letztlich das Schicksal des Dollartortes besiegelte. In meinem Buch "Dollartgold" fehlt dieses Opfer. Warum? Nun, ich wollte die Sage für das Buch weitgehend unangetastet lassen. Nach Fertigstellung der Sammlung kam mir dann die Idee mit dem Opfer und ich habe mich entschlossen, diese überarbeitete Version ins Lesungsprogramm aufzunehmen - auch aus dramaturgischen Gründen. Es ist ein wenig wie im Musik-Biz: da weichen die Live-Versionen ja auch etwas von den Album-Versionen ab ;-)

 

Setlist Organeum Weener

Sonntag, 13. September 2009, Organeum Weener

Tag des offenen Denkmals

Setlist:
- Kattenhinnerk und der Teufel im Baum (Trad./Hanken)
- Die Gesichter an der Kirchmauer (Trad./Hanken)
- Die letzten Tage von Torum (Trad./Hanken) Opfer-Version!
- Der Düvelsbanner (Hanken)

Zuhörer: ca. 45
Musikalischer Rahmen: Winfried Dahlke

 

Dollartgold Premiere - Setlist

Freitag, 11. September 2009, Mediothek Bunde

Premiere "Dollartgold" 

Setlist:
- Intro "Der Dollart" (Trad./Hanken)
- Die Verlorenen von Fletum (Hanken)
- Die letzten Tage von Torum (Trad./Hanken) Opfer-Version!
- Der Sammler (Hanken)
- Dollartgold (Hanken)
- Feierabend auf der Ems (Hanken)

Details folgen...

 

Dollartgold

Das Ende ist nahe! Am Freitag, 11. September, findet in der neuen Mediothek in Bunde (Ahornstraße 2) meine Lesung "Dollartgold" statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Auf dem Programm stehen Sagen und eigene, schwarzen Geschichten zum Themen-Zirkel "Dollartflut 1509".

Also: wer Lust auf einen feucht-düsteren Abend hat - herzlich willkommen!

 

Der Duft des Goldes...

Nichts ist schöner, als ein druckfrisches Buch in die Hand zu nehmen und diesen unverwechselbaren Geruch einzuatmen, der entsteht, wenn man die Seiten zwischen Daumen und Zeigefinger blättern lässt. Nichts ist schöner als der streifende Hauch des Papieres, wenn sich die Blätter zum ersten Mal lösen und wenn Bruchstüche von Sätzen und Wörtern an Deinen Augen vorbeifliegen. Nichts ist schöner. Vor allem, wenn es Dein eigenes Buch ist. Heute habe ich den Duft des Goldes geatmet - "Dollartgold" ist fertig!
 
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